In die Stille gehen
Der Herbst zeigt seine schönen Seiten und es beginnt wieder einmal die Zeit des Rückzugs und der Stille.
This author has not written his bio yet.
But we are proud to say that Barbara contributed 69 entries already.
Der Herbst zeigt seine schönen Seiten und es beginnt wieder einmal die Zeit des Rückzugs und der Stille.
Im Alltag fühle ich mich manchmal als Teil eines großen Ganzen und dann wieder ganz auf mich alleine gestellt. Bin ich Teil einer Gemeinschaft oder individuell unterwegs?
So wie der Kern eines Baumes von Schichten umgeben ist, haben wir unsere unterschiedlichen Hüllen oder Koshas, die wir nähren und pflegen wollen. Denn dadurch wachsen und gedeihen wir.
Jetzt ist es auch wissenschaftlich bewiesen! Der Wald heilt: beruhigende Farbe Grün, entschleunigende Stille, ätherische Öle aus dem Harz, Stoffe und Bakterien aus dem Boden zur Kräftigung, barfuß gehen, Vogelzwitschern erzeugt Alphawellen im Gehirn, Verbundenheit mit der Schöpfung.
Ananda wird als andauernde Glückseligkeit oder Wonnegefühl bezeichnet. In einem Gespräch nennen Dalai Lama und Desmond Tutu die 8 Säulen der Freude. Welche Eigenschaften gehören für Dich zum Glücklichsein? Antworten gibt Dir auch der Philosoph Omraam Mikhael Aivanhov.
Rituale führen durch das Leben und schenken uns Augenblicke des Bewusstwerdens: Wir finden sie eingebettet im Alltag, in unserer jeweiligen Kultur und spirituellen Tradition – vom Zähneputzen über den Osterbaum bis zum alljährlichen Yoga-Retreat. Jeder und jede lebt Rituale.
Ich umarme mich. Ich umarme dich. Ich umarme die ganze Welt.
Thich Nhat Hanh, neben dem Dalai Lama der bedeutendste buddhistische Lehrer unserer Zeit, ist vor einigen Tagen von uns gegangen. Seine Lebensphilosophie und die Yoga-Sutren des Patanjali sind für mich wichtige Wegweiser zu einem Leben in Frieden.
Selbstfürsorge ist nicht Egoismus. Auf seine eigenen Bedürfnisse und Ressourcen zu achten, stärkt unsere Krisenfestigkeit. Die von pro mente Austria genannten „10 Schritte zur psychischen Gesundheit“ finden wir auch im Yoga.
Die letzten Monate waren für uns alle hell und dunkel – das erzeugt Schatten. Für das Neue Jahr wünsche ich mir und dir, über den eigenen Schatten zu springen, mutig das Gelernte umzusetzen und Neues auszuprobieren.
