Gesund auf allen Ebenen – wie ein Baum nähren wir unsere Schichten

So wie der Kern eines Baumes von Schichten umgeben ist, haben wir unsere unterschiedlichen Hüllen oder Koshas, die wir nähren und pflegen wollen. Denn dadurch wachsen und gedeihen wir.

Die Schichten des Baumes & seine Jahresringe

Die äußerste Schichte des Baumes, die Rinde ist für uns alle sichtbar – dahinter verbirgt sich ein Labyrinth von Längs- und Querwänden mit Zellhohlräumen, Zellknollen und Kapillaren, wo Wasser mit Nährstoffen und Zucker von der Wurzel zur Krone fließt. Wenn der Stamm quer geschnitten wird, erkennen wir die Jahresringe, die uns von trockenen/stressigen und guten Zeiten voller Wachstum erzählen. Im Zentrum befindet sich das Kernholz mit der Kernröhre, wo Harz und Säure eingelagert sind. Diese Kernröhre ist der einstige Urzweig, aus dem der Baum entstanden ist. Jede Schichte hat seine Funktion und ist für das Leben des Baumes wichtig.

Bei unserer Waldmeditation am 22. August kannst Du all das und mehr erleben!

Die Koshas

Auch der Kern des Menschen wird von Hüllen, in Sanskrit Koshas, umgeben.

  1. Die äußerste Schichte ist der physische Körper. Bei unseren Yoga-Körperübungen/Asanas werden diese aktiviert und gereinigt, genauso wie mit gesunder Ernährung und Entspannung.
  2. Die vitale Hülle ist für unsere Lebensvitalität zuständig. Diese Schichte wird durch Prana, die Lebensenergie genährt und daher praktizieren wir im Yoga auch Atemübungen/Pranayama, um Atem bzw Prana zu erzeugen und zu lenken. Zur Pranayama Kosha zählen u.a. die Energiekanäle/Nadis und die Energiezentren/Chakren.
  3. Eine Schichte tiefer liegt die Geisthülle oder emotionale Hülle. Der Inder hat im Sanskrit nur ein Wort für Geist und Herz, denn sie beeinflussen einander und gehören zusammen. Wenn wir singen, beten, meditieren, karitativ tätig sind, stärken wir diese Hülle.
  4. Die intellektuelle Hülle mit Verstand und Ichbewußtsein wird unterstützt durch das Studium von Schriften, rechtes Befragen und Meditation.
  5. Anandamaya Kosha oder Wonne-/Glückshülle (Ananda=Glücksgefühl) liegt tief in uns. Wenn wir diese Schicht erreicht haben, sind wir erleuchtet. Es gibt keine Zweifel mehr, aus dem Ichbewusstsein ist ein  kosmisches Bewusstsein geworden. Alles steht miteinander in Verbindung, hat seinen Sinn und Zweck, strahlt im Licht – in der göttlichen Kraft.

Gesund auf allen Ebenen

Ganzheitlich gesund zu sein bedeutet, alle diese 5 Schichten wahrzunehmen und zu nähren. Wir spüren, wo es uns gut oder auch nicht gut geht, lernen uns besser kennen und können darauf reagieren. Somit entwickeln wir uns weiter und das Leben wird leichter und freier.

Genau diese Koshas wollen wir in diesem Herbst/Winter besonders pflegen: in den 10-Wochenkursen, bei einem Workshop (Pranayama), in den Yoga-Ferien (Yoga & Wandern) und beim spirituelle Austausch im Hindu-Tempel

Liebesbeziehung auf 3 Ebenen

Im Buch „Saaten des Glücks“ spricht der Autor von den 3 Ebenen, die für eine Liebesbeziehung – auch im weiteren Sinn – wichtig sind: Die spirituelle Ebene (Geist & Seele), die psychische Ebene (Herz & Intellekt) und die physische Ebene (Körper). Für eine glückliche Beziehung muss die Verschmelzung auf allen 3 Ebenen stattfinden.

Die Aspekte dieses Buchs begleiten uns in unseren Yogaferien (25.-28. August) – eine online-Teilnahme ist auch möglich. 

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