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	<title>YogaInspiration</title>
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	<description>Yogakurse, Workshops und Inspirationen von Barbara Sburny</description>
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		<title>Wache Ruhe &#8211; Eindrücke vom Schweige-Retreat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 19:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stille, etwas mehr Klarheit sowie der Welt, den Menschen und mir großzügiger begegnen &#8211; das habe ich vom Schweige-Retreat mitgenommen. Laute Stille Heute bin ich von einem Schweige-Retreat zurück gekommen. 4 Tage in Stille &#8211; Stille um mich herum, aber nicht Stille in mir. Beim Meditieren entsteht ein Feuerwerk von Gedanken. Eberhard Bärr, der uns [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>Stille, etwas mehr Klarheit sowie der Welt, den Menschen und mir großzügiger begegnen &#8211; das habe ich vom Schweige-Retreat mitgenommen.</div>
<div><span id="more-9181"></span></div>
<h3>

</h3>
<h3>Laute Stille</h3>
<p>Heute bin ich von einem Schweige-Retreat zurück gekommen. 4 Tage in Stille &#8211; Stille um mich herum, aber nicht Stille in mir. Beim Meditieren entsteht ein Feuerwerk von Gedanken. Eberhard Bärr, der uns begleitende Philosophie-Lehrer, hat gesagt: wenn man hören könnte, was wir 22 Personen hier im Raum denken, wäre es ein gewaltiger Lärm!</p>
<h3>&#8222;Die Welt&#8220;</h3>
<p>Apropos Lärm: Seine rhetorische Frage an uns Teilnehmende möchte ich hier gleich einmal anbringen: &#8222;Gibt es den Krach von einem Baum, der im Wald umfällt, auch wenn ihn keiner hört?&#8220; Ich finde diese Frage höchst witzig UND philosophisch! Damit will ausgedrückt werden, dass wir uns durch unsere Sinnesorgane eine Welt schaffen, die aber jeder individuell wahrnimmt. So wie Du die Welt siehst bzw hörst, sieht bzw hört sie kein zweiter. Also ist es eine <strong>subjektive Welt</strong> und keine objektive. Wenn wir das in Diskussionen oder Meinungsverschiedenheiten beachten würden, wäre unser Miteinander verständnisvoller.</p>
<h3>Natürliche Verbundenheit</h3>
<p>Noch etwas von diesem Seminar möchte ich mit Dir teilen: <strong>Verbindung zwischen den Menschen</strong> ist immer da, sagte Eberhard. Wir müssen sie nicht erst herstellen. Sie ist von Natur aus zwischen den Lebewesen vorhanden. In der Stille und in der Klarheit spüren wir diese Mensch-zu-Mensch-Verbundenheit. Nur im hektischen Alltag sind wir plötzlich getrennte Gruppierungen: Kind &amp; Erwachsener, Österreicherin &amp; Fremde, Mann &amp; Frau, Atheist &amp; Gläubiger, &#8230; Diese Spaltung ist uns leider präsenter als die Verbundenheit. Das führt zu den vermeintlich verschiedenen Lagern. Auf diese &#8222;Spaltung der Gesellschaft&#8220; werden wir täglich gestoßen anstatt auf die vielen Beispiele von <strong>Solidarität</strong>, die es auch zur Genüge gibt.</p>
<h3>Debattier-Schule tibetischer Jungmönche</h3>
<p>Eberhard Bärr war viel in Indien unterwegs und erzählt immer wieder von dort: In Dharamsala, dem Exilort der Tibeter in Nordindien, lernen die jungen Mönche, zu diskutieren und <strong>Ruhe zu bewahren</strong> &#8211; Sich-nicht-Triggern-Lassen würden wir das auf Neudeutsch ausdrücken: 2 Burschen sitzen einander gegenüber. Einer ist der Herausforderer, der den Schüler aus der Reserve locken soll. Der Herausforderer wird emotional, möchte Angst und Wut beim anderen erzeugen. Der Schüler übt, ruhig und sachlich zu bleiben. Dieses &#8222;Spiel&#8220; kenne wir auch aus unserer Welt: durch Emotionalisieren wird beim anderen Angst erzeugt. Dann ist der Mensch leicht steuerbar und kann manipuliert werden. Eine derartige Debattier-Übung wünsche ich mir auch für unsere Gesellschaft!</p>
<h3 id="dharamsala-zu-besuch-in-klein-tibet"><span class="gs_tkn">In wacher Ruhe</span></h3>
<p>&#8230; das war das Ziel des Schweigeretreats. Was ist &#8222;wache Ruhe&#8220;?</p>
<p>Wir kennen die lebendige <strong>Wachheit</strong> aufgrund von Action, wenn wir Joggen gehen, unternehmungslustig sind, uns mit vielen Leuten treffen. Dann gibt es Tage, wo wir erschöpft sind, ausgelaugt von der Arbeit, kurzen Nächten (mit oder ohne Alkohol) oder dem Alltags-Irrsinn. Das ist dann der <strong>ruhige</strong>, aber dumpfe Zustand. Wenn Du die Wachheit aus dem ersten Beispiel und die Ruhe aus dem zweiten Beispiel zusammenführst, bist du in der wachen Ruhe. Die erreichst Du durch aufmerksames Sitzen in der Stille &#8211; eine Form der Meditation, die dir einen weiten Raum für mehr Klarheit öffnet.</p>
<h3>Meditation in wacher Stille</h3>
<p>Setze Dich aufrecht und bequem hin: Komme vom Denken ins Spüren. Du brauchst keine besondere Technik anwenden, sondern &#8222;nur&#8220; sitzen, im JETZT sein und dich spüren. Eberhard hat immer wieder gesagt: &#8222;Lass die Welt in Ruhe! Lass Dich selbst in Ruhe! Kein Analysieren, kein Optimieren &#8211;  sitze in wacher Ruhe und schaue Dir selbst dabei zu&#8220;. Klingt doch einfach, oder? Probier&#8216; es einmal!</p>
<p>Angeblich werden mit der Zeit die Gedankenwellen ruhiger &#8211; so weit habe ich es noch nicht gebracht. Aber ich bin zuversichtlich und bleibe dran!</p>
<h3>Meditation als Teil des ganzheitlichen Yogas</h3>
<p>In meinen <a href="https://www.yogainspiration.at/#courses">10-Wochenkursen</a> ist Meditation ein Teil der jeweiligen Yoga-Einheit. Sei es am Anfang der Stunde, um das Thema einzuleiten, sei&#8217;s in Kombination mit Atemübungen oder am Ende der Stunde, um die Energien aus der Yogastunde zu nützen und eben in wacher Ruhe die Einheit abzurunden. Während der Yoga-Ferien und insbesondere während der Yoga-Retreats kannst Du in die Meditation natürlich tiefer eintauchen.</p>
<p>Wenn Du Fragen dazu hast, sprich mich an oder sende mir ein mail. Die nächsten 10-Wochenkurse starten wieder ab 22. April und vom 24.-26. April machen wir <a href="https://www.yogainspiration.at/yoga-wandern-in-payerbach/">Yoga-Urlaub in Payerbach</a>!</p><!-- /wp:post-content --><p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/wache-ruhe-eindruecke-vom-schweige-retreat/">Wache Ruhe &#8211; Eindrücke vom Schweige-Retreat</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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		<title>Das Fremde wird vertraut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 20:01:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine komplexe Welt kann nicht mit einfachen Fragen beantwortet werden. Yoga hilft, mit Neugierde dem Fremden zu begegnen. Klarheit und Verständnis sind die lohnenden Resultate. Eine komplexe Welt voller Veränderungen und &#8222;Gefahren&#8220; Unsere Welt wird immer schneller und komplexer. Verschiedenste Herausforderungen strömen auf uns ein. Sei&#8217;s technischer Natur, sei&#8217;s Umwälzungen im geopolitischen Umfeld, sei&#8217;s Veränderungen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>Eine komplexe Welt kann nicht mit einfachen Fragen beantwortet werden. Yoga hilft, mit Neugierde dem Fremden zu begegnen. Klarheit und Verständnis sind die lohnenden Resultate.</div>
<div><span id="more-9074"></span></div>
<h3>

</h3>
<h3>Eine komplexe Welt voller Veränderungen und &#8222;Gefahren&#8220;</h3>
<p>Unsere Welt wird immer schneller und komplexer. Verschiedenste Herausforderungen strömen auf uns ein. Sei&#8217;s technischer Natur, sei&#8217;s Umwälzungen im geopolitischen Umfeld, sei&#8217;s Veränderungen in unserer nahen Umgebung. Wie soll man/frau das noch schaffen? Oft bin ich am Abende müde von allzu viel Input und Reizüberflutung.</p>
<h3>Neugierig bleiben</h3>
<p>Dann gibt es aber auch die Tage, wo ich mich voller Neugierde auf Neues stürze. Im Büro habe ich den Vorteil, in Workshops und e-learnings mit KI-Techniken vertraut zu werden. Ich darf während der Arbeitszeit lernen, mit neuen Tools umzugehen. Und ich muss sagen: wenn ich mich darauf einlasse, kann es echt spannend werden! Habe ich die neuen Werkzeuge kennengelernt, bestimme ich, wie ich sie nutze. Nicht sie bestimmen mich, sondern ich komme in die aktive Rolle und bleibe <strong>handlungsfähig</strong>.</p>
<h3>Gegenstrategien</h3>
<p>Wenn das Gehirn überfordert wird, stellt es auf Abwehr und wir fühlen uns erschöpft. Dann werden wir krank oder haben Schmerzen. Dies ist ein Schutzmechanismus gegen Überlastung. Wir müssen aber nicht auf die Warnsignale warten, sondern können schon vorher bewusst und aktiv die <strong>Notbremse</strong> ziehen. Die einen gehen in den Rückzug auf ein (Schweige-)Retreat, die anderen betreiben Sport an der frischen Luft oder gönnen sich eine Massage.</p>
<h3>Angst vor dem Fremden?</h3>
<p>Eine andere Herausforderung sind Kontakte mit <strong>Menschen</strong> außerhalb meiner &#8222;Blase&#8220;. Menschen, die eine andere Meinung haben, die einem anderen Kulturkreis entstammen oder die einer anderen Generation angehören. Immer wieder erlebe ich, wie hilfreich es ist, diesen Menschen persönlich zu begegnen. Verstehe ich sie nicht, frage ich: Wieso bist Du dieser Meinung? Warum hast Du das so gemacht? Möchtest Du mir das erklären?</p>
<h3>Reisen eröffnet neue Sichtweisen</h3>
<p>Ich liebe es, neue Wege zu beschreiten &#8211; beim Wandern oder Radfahren auf Entdeckungsreise zu gehen und mich überraschen zu lassen, was hinter der nächsten Ecke auf mich wartet. So muss ich aus meiner Komfortzone treten und auf Veränderungen reagieren &#8211; das ist gut so. Raus aus dem Alltagstrott! Der Mensch ist ja eigentlich ein Gewohnheitstier und liebt die Konstante. Aber irgendwann ist mir das zu langweilig und los geht&#8217;s in die Ferne!</p>
<h3>Yoga &amp; das Fremde</h3>
<p>Nomen ist Omen? Barbara heißt die Fremde. Zieht es mich deswegen immer wieder zu neuen Orten? Das muss nicht unbedingt physisch passieren. Eines meiner Hobbies ist das Lesen von Büchern. Bekanntlich ist Lesen Kino im Kopf, wodurch ich mir neue Welten erobere. Oder ich tauche in neue Wissensgebiete wie Yoga ein.</p>
<p>Yoga ist nicht nur eine körperliche, mentale und energetische Übungstechnik. Es ist eine Lebenshaltung. Im Studium und in der Praxis begegnen mir immer wieder die <strong>fremde Denkweise</strong> eines völlig <strong>anderen Kulturraumes</strong> und einer <strong>uralten Tradition</strong>. Lehrer helfen mir, dieses Wissen in die Gegenwart zu übersetzen. Indem ich mich auf diesen Weg wage, erfahre ich, dass diese praktischen und philosophischen Ansätze noch immer gültig sind. Ich lerne auf der Matte, was mir dann Stütze in meinem Alltag ist &#8211; hier in Europa im 21. Jahrhundert. Und manches Mal schwebe ich nach der Yogapraxis überhaupt in anderen Sphären &#8230;</p>
<h3>Kleshas &#8211; die Ursachen für Schmerz</h3>
<p>Yoga und Buddhismus erklären mir, warum ich ein Leben lang immer wieder leiden muss, anhand der 5 <strong>Kleshas</strong>:</p>
<ol>
<li>Weil ich nicht weiß, was wirklich wichtig ist: <strong>Unwissenheit</strong> (Avidya). Beispiel: ich glaube/hoffe, dass mein Körper jung und gesund bleiben wird. -&gt; Ich leide, wenn ich dann doch einmal krank bin oder bemerke, dass ich altere, anstatt die Reife positiv zu sehen und zu akzeptieren, dass das der Lauf der Dinge ist.</li>
<li>Weil ich mich mit etwas identifiziere, was nicht wirklich ICH bin: <strong>Identifikation</strong> mit dem Körper oder der menschlichen Persönlichkeit (Asmita). Beispiel: Ich bin ein Sonnenkind und begegne anderen immer fröhlich. -&gt; Ich leide, wenn ich von jemandem getriggert werde, zu dieser Person dann forsch bin, diese Person verletzt habe und das mein Selbstbild zerstört. Ich darf mir aber auch eingestehen, dass ich nicht immer perfekt sein werde und entschuldige mich bei der Person.</li>
<li>weil ich mir etwas wünsche: <strong>Gier</strong> nach Vergnügung/Freude (Raga). Beispiel: ich liebe es, mit einer Freundin ins Theater zu gehen. -&gt; ich leide, wenn das nicht mehr möglich ist anstatt zu erkennen, dass alles seine Zeit hat.</li>
<li>weil ich etwas ablehne: <strong>Abneigung</strong> (Dvesha). Beispiel: ich muss mit einer Person zusammenarbeiten, die ich absolut nicht ausstehen kann. -&gt; Ich leide, weil ich mich ständig über sie ärgere. Doch diese Person wird sich nicht mir zu Liebe ändern. Also muss ICH lernen, mit ihr umzugehen.</li>
<li>Ich hänge an einem Menschen/Besitz/Fähigkeiten: <strong>Anhaften</strong> (Abhinivesa). Beispiel: ein lieber Mensch verlässt mich -&gt; ich leide, weil er mir so sehr fehlt und ich diesen Verlust auch nach einiger Zeit noch immer nicht verkrafte. Wenn wir uns während der gemeinsamen Zeit ab und zu bewusst machen, dass die Tage für jeden von uns gezählt sind, genießen wir das Jetzt zu Zweit mehr.</li>
</ol>
<p>Gelingt es mir eine der Kleshas zu reduzieren, verringert sich auch mein Schmerz und mein Leben wird leichter. Ich lasse unangenehme Wahrheiten zu und bin gewappnet, wenn sie tatsächlich eintreffen.</p>
<h3>Dem Fremden in Frieden begegnen</h3>
<p>Jede offene Auseinandersetzung mit dem Fremden fördert das friedliche Miteinander. Im neugierigen Aufeinander-Zugehen ändern sich Sichtweisen: aus Konfrontation wird Neugierde, aus Missverständnissen Klarheit, aus Wut Verstehen. </p>
<p>Bei den aktuellen <a href="https://www.yogainspiration.at/#courses">Yogakursen</a> lernen wir gerade die 36 <em>Tattvas</em> aus der indischen Tantra-Philosophie kennen, die tiefe Praxis während der <a href="https://www.yogainspiration.at/yoga-wandern-in-payerbach/">Yogaferien in Payerbach</a> führen uns hoffentlich ins friedliche Glücksgefühl <em>Ananda</em> und das eintägige regelmäßige <a href="https://www.yogainspiration.at/wanderungenalssatsang/">Yoga &amp; Wandern</a> beschert uns immer wieder neue Wege mit Menschen und ihren vielfältigen Meinungen.</p>
<p>Philosophie, Körperhaltungen, Gedankenimpulse, neue Orte und Menschen erweitern unseren Horizont und bereiten den Boden für ein <strong>friedliches Miteinander</strong>. Genau so wird Fremdes zu Vertrautem.</p>
<p>&nbsp;</p><!-- /wp:post-content --><p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/das-fremde-wird-vertraut/">Das Fremde wird vertraut</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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		<title>Wie das Yoga-Wissen zu uns kam</title>
		<link>https://www.yogainspiration.at/wie-das-yoga-wissen-zu-uns-kam/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 17:45:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Strom des Wissens durch Zeit und Raum. Wie gelangte die Yoga-Philosophie in mein Jahrhundert und nach Österreich? Die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten Ich habe vor kurzem ein Buch von Stefan Weidner gelesen: &#8222;Yoga oder die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten&#8220; Darin wird dargelegt, wie eng die Kulturen von Ost [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/wie-das-yoga-wissen-zu-uns-kam/">Wie das Yoga-Wissen zu uns kam</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>Der Strom des Wissens durch Zeit und Raum. Wie gelangte die Yoga-Philosophie in mein Jahrhundert und nach Österreich?</div>
<div><span id="more-8949"></span></div>
<h3>

</h3>
<h3>Die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten</h3>
<p>Ich habe vor kurzem ein Buch von Stefan Weidner gelesen: <br /><strong>&#8222;Yoga oder die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten&#8220;</strong></p>
<p>Darin wird dargelegt, wie eng die Kulturen von Ost und West miteinander verbunden waren und sind. Und dass sie sich gegenseitig befruchtet haben. Dies ging nicht immer sanft von statten. Eroberungskriege, Kreuzzüge, Missionierungen, &#8230;  Am Rande dieser Feldzüge reisten Philosophen und Forscher mit, die die andere Kultur kennenlernen wollten.</p>
<h3>Die arabischen Völker als Überbringer der asiatischen Philosophie</h3>
<p>Am Beispiel der Yoga-Sutren, die als Gründungsdokument des Yogas gelten, erklärt der Autor Stefan Weidner den Weg des östlichen Wissens in den Westen und wieder zurück nach Indien.</p>
<p>Es beginnt irgendwann zwischen 500 vor und 500 nach unserer Zeitrechnung mit <strong>Patanjalis</strong> Niederschrift &#8211; ein Leitfaden, der zum ersten Mal das indische Wissen der Priesterkaste (Brahmanen) der Allgemeinheit zugänglich macht. Diese Yoga-Sutren werden in <strong>Sanskrit</strong> verfasst und später ins <strong>Persische</strong> übertragen.</p>
<p>Im 11. Jahrhundert gelangt <strong>Al-Biruni</strong>, &#8222;einer der größten Wissenschaftler aller Zeiten&#8220;, als Kriegsgefangener in die Stad Ghazni im heutigen Afghanistan und übersetzt dort die Sutren ins <strong>Arabische</strong>. Diese Übersetzung galt für viele Jahrhunderte als verschollen.</p>
<h3>Eine Hochkultur breitet sich aus</h3>
<p>Die <strong>islamische Welt</strong> erstreckt sich damals von Andalusien bis an die westliche chinesische Grenze zu den Uiguren. In diesem Raum herrscht ein reger Kultur- und Wissensaustausch, begünstigt durch die einheitliche Sprache, Religion und Weltanschauung. Viele griechische, aber auch indische Schriften werden ins Arabische übersetzt und bleiben so der Nachwelt erhalten.</p>
<h3>Indische Philosophie erreicht den Westen</h3>
<p>Die <strong>britische</strong> Kolonialmacht schöpft das kulturelle Erbe Indiens ab und transferiert es. Die alte indische Literatur, darunter auch die Yoga-Sutren in Sanskrit, wird entdeckt und neu bewertet. 1823 werden die Sutren zum ersten Mal in eine europäische Sprache übersetzt. Auf den Universitäten in Europa entsteht die <strong>Orientwissenschaft</strong> und in Kunst und Kultur wird der Orientalismus zum Trendsetter.</p>
<p>Der Westen ist also auf die alten indischen Schriften aufmerksam geworden und dies ermöglicht Indern wie Vivekananda, einem Yogi und Schüler des berühmten Ramakrishna, darauf zurückzugreifen. Er reist 1893 nach <strong>Chicago</strong>. Selbstbewusst tritt der Hindu im Namen des &#8222;ältesten Mönchsordens der Welt&#8220; auf und hält auf dem <strong>Weltparlament der Religionen</strong> eine Rede: &#8222;Wir glauben an die universelle Toleranz und erkennen alle Religionen der Welt als wahr an.&#8220;</p>
<p>Mit Begeisterung wird die indische Philosophie aufgenommen. Die nicht so ferne Gedankenwelt des Gleichmuts und der Seelenruhe sind alte westliche Qualitäten, bekannt aus der eigenen Mystik.</p>
<h3>Die Ur-Schrift taucht auf</h3>
<p>1912 entdeckt der Katholik und <strong>Islamwissenschaftler</strong> Massignon durch Zufall in einer Bibliothek in <strong>Istanbul</strong> die verschollene Übersetzung der Yoga-Sutren von Al-Biruni.</p>
<p>Eigentlich interessiert sich Massignon für die islamische Mystik, den Sufismus, und beschäftigt sich mit einem Codex aus dem 14. Jahrhundert, das verschiedene <strong>religiöse Schriften</strong> auf Persisch versammelt. Am Rande ist in winziger Schrift ein arabischer Text geschrieben. Es ist die Übersetzung der Yoga-Sutren von Al-Biruni vom Persischen ins Arabische! Eine Sensation, die wunderbar in den damaligen Trend passt.</p>
<h3>Alte Quellen erreichen die Neuzeit</h3>
<p>Immer mehr alte Yoga-Schriften werden (manchmal über den Umweg des Lateins) in die <strong>europäischen Sprachen</strong> übersetzt. Seit der Aufklärung beeinflussen diese Texte <strong>Philosophen</strong> wie Kant, Spinoza, Schopenhauer, Nietzsche, Buber. <strong>Schriftsteller</strong> wie Hermann Hesse greifen die alten Geschichten Indiens auf.</p>
<h3>Ost-West-Ost</h3>
<p>Sivananda, ein indischer Arzt, gründet ab 1936 in Indien Yogazentren. Seine Lehre basiert auf dem körperorientierten Hatha Yoga. Schriften wie die Yoga-Sutren untermauern das Übungskonzept. <strong>Yogaschulen</strong> <strong>in Kanada, in den USA und in Europa</strong> schießen aus dem Boden. Dieser Erfolg wirkt nach Indien zurück. Die Hindus erkennen, welchen Schatz sie in ihrer Kultur haben und so wird Yoga auch in Indien wieder populär.</p>
<h3>Yoga als Lebensweg</h3>
<p>Bis zum heutigen Tag praktizieren Millionen von Menschen Yoga. Auch wenn es sich weiterentwickelt hat, bleibt der Kern der Philosophie in Schriften wie den Yoga-Sutren erhalten, die Teil jeder seriösen Yogalehrenden-Ausbildung sind. Die einzelnen Lehrsätze nehme auch ich gerne auf und sie begleiten so manche unserer <a href="https://www.yogainspiration.at/#courses">Yogastunden</a>. </p>
<p><strong><span class="tx-sgtransliterator-cakravat-font">atha-yogā-nuśāsanam</span></strong> &#8211; jetzt wird Yoga erklärt</p>
<p><strong>yogaś-citta-vṛtti-nirodhaḥ</strong> &#8211; Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der Gedankenwellen</p>
<p><strong>sthira-sukham-āsanam</strong> &#8211; die Haltung soll fest und bequem sein</p>
<p>Wenn Du das nächste Mal in einer Yogaposition bist, ein Mantra hörst, Deinem Atem lauscht oder meditierst, klingt immer dieses alte Wissen mit, das einen so weiten Weg durch Raum und Zeit genommen hat, um Dich zu erreichen. Ja, diese Energie verbindet Dich mit dem alten Indien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><!-- /wp:post-content --><p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/wie-das-yoga-wissen-zu-uns-kam/">Wie das Yoga-Wissen zu uns kam</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Starte das Neue Jahr mit einem Tortenstück!</title>
		<link>https://www.yogainspiration.at/starte-das-neue-jahr-mit-einem-tortenstueck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2026 11:40:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welcher Lebensbereich ist das größte Tortenstück bei Dir? Wo steckst Du zu viel oder zu wenig Energie hinein? Ein paar Fragen zum Jahresbeginn. Fastenzeit &#38; Feste Wir befinden uns gerade in einer festlichen Zeit: nach der vor-weihnachtlichen Fastenzeit haben wir viele Feiertage erlebt und der Fasching steht bevor. Wir verschönern uns die Winterszeit mit Geschichten, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/starte-das-neue-jahr-mit-einem-tortenstueck/">Starte das Neue Jahr mit einem Tortenstück!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Welcher Lebensbereich ist das größte Tortenstück bei Dir? Wo steckst Du zu viel oder zu wenig Energie hinein? Ein paar Fragen zum Jahresbeginn.</div>
<h3><span id="more-8947"></span></h3>
<h3>Fastenzeit &amp; Feste</h3>
<p>Wir befinden uns gerade in einer festlichen Zeit: nach der vor-weihnachtlichen Fastenzeit haben wir viele Feiertage erlebt und der Fasching steht bevor. Wir verschönern uns die Winterszeit mit Geschichten, Musik, Singen, Tanzen, Kostümen und viel Essen und Trinken, bevor uns wieder die Fastenzeit auf Ostern hinführt.</p>
<h3>Yoga &amp; Genuss</h3>
<h3>

</h3>
<p>Im Yoga wird oft von Disziplin und <strong>Askese</strong> gesprochen &#8211; viel zu wenig von Genuss und <strong>Lebensfreude.</strong> Die einzige Yogarichtung, wo auch die Sinne positiv besetzt sind, ist die Tantra-Philosophie mit ihrem Ansatz, dass wir uns auch schon in diesem Leben an der Schönheit der Schöpfung erfreuen dürfen und nicht erst auf ein Jenseits warten müssen, um glücklich zu sein. Warum also dann nicht mit allen Sinnen genießen?</p>
<p>Der Körper ist nichts Sündhaftes, er ist ein <strong>Geschenk</strong>. Also lasst ihn uns feiern! Das bedeutet nicht, dass wir gleich unmäßig werden sollen, aber hin und wieder ein Stück Schokolade oder ein Gläschen Wein zu verkosten, darf sein. So ehren wir unsere Sinne und schaden dem Körper nicht. Er bleibt ein gesundes Instrument, das uns durchs Leben führt.</p>
<h3>Neujahrs-Vorsatz?</h3>
<p>Zu Neujahr überlegen manche von uns, was sie vom alten Jahr mitnehmen wollen und was das neue Jahr bringen soll. Dabei hilft es, einmal einen Status Quo festzumachen. Welche Lebensbereiche erhalten sehr viel Aufmerksamkeit, welche zu wenig? </p>
<h3>5 Lebensbereiche</h3>
<p>(Florian Palzinsky, Yogalehrer)</p>
<ul>
<li>Grundbedürfnisse (wie Nahrung, Kleidung, Wohnung)</li>
<li>Beziehung (mit der Familie, Freunden, Bekannten, in der Nachbarschaft und Arbeit, im Alltag)</li>
<li>Verantwortung/Verpflichtungen (gegenüber Familie, Eigentum, Beruf, Gesellschaft, Staat)</li>
<li>Freizeit/Hobbies (Spaß, Genuss, Kreativität, Sport, Kunst, &#8230;)</li>
<li>Spiritualität (in Form von Religion, Meditation, Yoga, Alleinsein, Philosophie)</li>
</ul>
<p>Wenn Du eine durchschnittliche Woche von den letzten 3 Monaten betrachtest, wie wäre da die Verteilung auf die 5 Lebensbereiche? Ein <strong>Torte</strong> stellt 100% dar. Wie viele Prozent entfallen auf jeden Bereich? Welches Tortenstück ist das größte bzw kleinste?</p>
<h3>Reflexion</h3>
<p>Danach kannst Du Dir folgende <strong>Fragen</strong> stellen:</p>
<p>Wo habe ich zu viel/zu wenig? Wieviel brauche ich überhaupt? Ab wann wird es belastend? Was ist nur Gewohnheit statt bereichernd oder erschöpft mich sogar? Was berührt meine Seele/Herz/Geist?</p>
<p>Gehe liebevoll und nicht zu streng mit Dir um. Und falls Du an den Tortenstücken etwas ändern willst, beginne mit kleinen Schritten. Schreibe mir, wenn Du eine Frage zur Übung hast oder eine Erkenntnis gewonnen hast! Ich freue mich über Deine Rückmeldung.</p>
<h3>Die Tattvas als Unterstützung bei Entscheidungen</h3>
<p>In unseren letzten <a href="https://www.yogainspiration.at/#courses">10-Wochen-Yogakursen</a> haben wir uns schon mit einigen Tattvas (Realitäten unseres Seins) beschäftigt. Wir wissen nun, dass die Welt, wie wir sie erleben, aus den 5 groben Elementen und den Sinneseindrücken besteht, und dass wir mithilfe der Sinnesorgane und Handlungsorgane diese Welt wahrnehmen.</p>
<p>In den nächsten Yogastunden werden wir uns mit dem <strong>Geist</strong> beschäftigen. Dazu gehören der Verstand, der Ich- oder Identitätsmacher, der Intellekt. Mit diesen Tattvas verarbeiten wir die Sinneswahrnehmung, übersetzen sie für uns (je nach individueller Erfahrung) und treffen ein Urteil.</p>
<p>Schon gespannt, wo die Reise hingeht? Vielleicht gestalten sich Deine zukünftigen Tortenstücke nach diesen Yogastunden ganz anders.</p><!-- /wp:post-content --><p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/starte-das-neue-jahr-mit-einem-tortenstueck/">Starte das Neue Jahr mit einem Tortenstück!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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		<title>Dem Glücklichsein auf der Spur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2025 18:56:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder ist seines Glückes Schmied? Wie sehr kann ich mein Glück beeinflussen? Ein paar Tipps für die ach so stille Zeit. Auf der Butterbrotseite des Lebens Für mich kann ich sagen, dass ich wahrlich auf die Butterbrotseite gefallen bin: Ich lebe in einem wunderschönen Land, in Frieden. Für vieles ist gesorgt. Als Frau bin ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>Jeder ist seines Glückes Schmied? Wie sehr kann ich mein Glück beeinflussen? Ein paar Tipps für die ach so stille Zeit.</div>
<div><span id="more-8905"></span></div>
<h3>

</h3>
<h3>Auf der Butterbrotseite des Lebens</h3>
<p>Für mich kann ich sagen, dass ich wahrlich auf die Butterbrotseite gefallen bin: Ich lebe in einem wunderschönen Land, in Frieden. Für vieles ist gesorgt. Als Frau bin ich (fast) gleichberechtigt. Ich kann meinen Unterhalt selbst verdienen und werde meist respektiert und von einigen sogar geliebt.</p>
<h3>Herbergssuche</h3>
<p>Kennt Ihr das Lied von der Herbergssuche? &#8222;Wer klopfet an? &#8211; O zwei gar arme Leut! &#8211; Was wollt ihr dann? &#8211; O gebt uns Herberg heut. O durch Gottes Lieb wir bitten, öffnet uns doch eure Hütten! &#8211; O nein, o nein! &#8211; O lasset uns doch ein! &#8211; Das kann nicht sein. &#8211; Wir wollen dankbar sein. &#8211; Nein es kann einmal nicht sein, drum geht nur fort, ihr kommt nicht rein!&#8220;</p>
<p>So die erste Strophe vom Lied, das beschreibt, wie Josef und die hochschwangere Maria eine Nachtunterkunft suchten und dann schließlich und endlich doch noch im Viehstall des Wirts auf Heu schlafen durften, weswegen der kleine Jesus (das Christkind) in einer Krippe zur Welt kam.</p>
<h3><strong>Wer</strong> entscheidet<strong> über mich und mein Leben?</strong></h3>
<p>Wenn mich heute jemand um etwas bittet, weil es ihm schlecht geht, entscheide ich mit meiner Antwort, ob ich ihm helfe oder nicht. Jede Person muss natürlich selbst erwägen, was und wie viel sie geben möchte. Es muss ja nicht gleich eine Unterkunft sein! Materiell zu unterstützen, ist eine Möglichkeit. Ein freundliches Wort, ein Lächeln, Zuhören kostet nichts und ist die andere Möglichkeit.</p>
<h3>Des Glück is a Vogerl</h3>
<p>Glücklichsein ist erlaubt. Dafür muss man sich nicht schämen oder ein schlechtes Gewissen haben. Wenn es uns gut geht, dann ist das ein Geschenk, das wir genießen dürfen und uns Kraft gibt, die wir teilen können.</p>
<p>Manche glauben, dass man sich das Glück erarbeiten kann, nach dem Motto &#8222;Jede ist ihres Glückes Schmied&#8220;. Dem einen widerfahren glückliche Zufälle, dem anderen immer wieder Schicksalsschläge:</p>
<ul>
<li>Wenn ich über die Straße gehe, kann es sein, dass just im selben Moment oder kurz hinter mir ein Auto bei Rot über die Straße fährt und mich (gerade nicht) niederfährt.</li>
</ul>
<p>ODER</p>
<ul>
<li>Ein Kinofilm erzählt die Geschichte eines jungen Paares am Flughafen, das sich streitet, weil es das Flugzeug verpasst hat. Dann hören sie in den Nachrichten, dass es abgestürzt ist.</li>
</ul>
<p>&#8222;Des Glück is a Vogerl&#8220; sagt der Wiener. Auch wenn es mir jetzt gut geht, wer sagt, dass es immer so bleiben wird? Vielleicht bin ich einmal froh, wenn auch mir jemand hilft?</p>
<h3>Ausgleich schaffen</h3>
<p>Warum sollte ich nicht ein klein wenig auch anderen zu etwas Glück verhelfen? Erst kürzlich habe ich von einer Studie gelesen, wie glücklich es macht, jemanden zu helfen. Ehrenamt tut der eigenen Psyche gut!</p>
<p>Außerdem schaffen wir ein wenig Ausgleich in unserer Gesellschaft und sorgen so für ein Mehr an sozialem Frieden. Bewiesen ist, dass dort, wo die Einkommensschere weit auseinander klafft, auch mehr Kriminalität herrscht. Wenn die Reichen für etwas mehr Gerechtigkeit in ihrem Land sorgen, können auch sie in Frieden leben.</p>
<p>Es sagt viel über unsere heutige Gesellschaft aus, wie wir mit Menschen umgehen, die weniger Glück im Leben haben.</p>
<h3>Bist Du glücklich?</h3>
<p>Im Buch von Andreas Altmann &#8222;Triffst Du Buddha, töte ihn!&#8220; stellt der Autor auf seiner Reise durch Indien immer wieder die Frage &#8222;Bist du glücklich?&#8220; und erhält folgende Antworten:</p>
<ul>
<li>&#8220; Ja, weil ich Dich getroffen habe.&#8220;</li>
<li>&#8222;Ja, weil ich meine Frau dabei habe.&#8220; </li>
<li>&#8222;Ja natürlich, ich atme.&#8220;</li>
</ul>
<p>Folgende Geschichte in diesem Buch möchte ich ebenfalls an dieser Stelle mit Dir teilen:</p>
<p>Zwei Brüder leben in Indien. Der eine steht erfolgreich im Leben, der andere versank in der Gosse arbeitslos und besoffen. Der eine antwortet auf die Frage &#8222;Warum bist Du abgestürzt?&#8220; mit dem Satz &#8222;Ach, weil mein Vater Alkoholiker und meine Mutter Prostituierte war&#8220;. Der andere antwortet auf die Frage &#8222;Warum bist Du erfolgreich?&#8220; mit dem Satz &#8222;Ach, weil mein Vater Alkoholiker und meine Mutter Prostituierte war&#8220;.</p>
<h3>Wie werde ich glücklich?</h3>
<p>Bert Brecht soll als Rezept für ein glückliches Leben gesagt haben: &#8222;Lege Dir eine Elefantenhaut und ein Elefantenherz zu!&#8220;</p>
<p>Als Yogini kann ich empfehlen, zu meditieren oder still zu sitzen und in die Ruhe zu kommen. Nach der Meditation hat man gute Ideen, praktische Einfälle, geistige Klarheit und mehr Mitgefühl. Die anderen &#8222;stören&#8220; einen weniger und man ist in der Lage, die Mitmenschen in Ruhe leben zu lassen, wie es Andreas Altmann ausdrückt. Auch das kann ein Beitrag zum Weltfrieden sein.</p>
<p>Die beste Zeit fürs Meditieren ist übrigens der Morgen, bevor das Leben draußen oder bei mir selbst beginnt, es draußen noch dunkel und still ist, also bevor Licht, Temperatur und Geräusche zunehmen. </p>
<h3>Mit Yoga dem Glücklichsein auf der Spur</h3>
<p>In diesem Sinn wäre doch genau der Dezember die richtige Zeit, um mit dem Meditieren zu starten/das Meditieren zu intensivieren! Ein paar Körperübungen und Atemübungen vorweg helfen fürs ruhige Sitzen. Dann konzentriere Dich auf Deinen Atem. Beim Einatmen sage Dir vor &#8222;ich atme ein&#8220;, beim Ausatmen &#8222;ich atme aus&#8220; und schon hat man seine Morgenpraxis beisammen. </p>
<p>Danach ist man bereit, der Welt freundlich entgegenzutreten. &#8222;Die Achtsamkeitsspanne ist gewachsen, der Umgang mit der Welt ist lässiger geworden, die Lebendigkeit gestiegen&#8220; (Andreas Altmann). Viktor Frankl würde es so ausdrücken: Du hast die Freiheit gewonnen, zwischen Reiz und Reaktion inne zu halten, um danach bewusst zu reagieren.</p>
<p>Mehr Anregungen für Deine Yogapraxis und hoffentlich auch fürs Glücklichsein erhältst Du in den <a href="https://www.yogainspiration.at/#courses">10-Wochenkursen</a> oder bei den <a href="https://www.yogainspiration.at/#workshops">Yogaferien</a>. Dem Thema Glück werden wir uns zum Beispiel an unserem <a href="https://www.yogainspiration.at/yoga-langlaufen/">Yoga-Wochenende in Mönichwald</a> Ende Jänner näher widmen (neben Langlaufen, Winterwandern und Wellness). Achtung: Anmeldefrist ist bereits der 23. Dezember!</p>
<p>Ich wünsche Dir von Herzen eine besinnliche Adventzeit, fröhliche Weihnachten und einen friedlichen Jahreswechsel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><!-- /wp:post-content --><p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/dem-gluecklichsein-auf-der-spur/">Dem Glücklichsein auf der Spur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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		<title>Herbstzeit = Erntezeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 19:08:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind im Herbst angekommen. Die Jahreszeit der Ernte. Auch im Leben ist das 3. Viertel jene Zeit, in der wir die Früchte des Lebens genießen dürfen. Dabei stellt sich die Frage: Womit stärken und nähren wir uns? Frische, regionale und saisonale Ernte Unsere Gemüse- und Obstfrau im 14. Wiener Bezirk versorgt uns regelmäßig mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/herbstzeit-erntezeit/">Herbstzeit = Erntezeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>Wir sind im Herbst angekommen. Die Jahreszeit der Ernte. Auch im Leben ist das 3. Viertel jene Zeit, in der wir die Früchte des Lebens genießen dürfen. Dabei stellt sich die Frage: Womit stärken und nähren wir uns?</div>
<div><span id="more-8844"></span></div>
<h3>

</h3>
<h3>Frische, regionale und saisonale Ernte</h3>
<p>Unsere Gemüse- und Obstfrau im 14. Wiener Bezirk versorgt uns regelmäßig mit frischen Produkten entsprechend der Jahreszeit. Jetzt sind es gerade Kürbis, Lauch, Kartoffeln, Äpfel, Weintrauben, Rotkraut. Sie tragen den vollen Geschmack in sich und nähren uns durch ihre Energie &#8211; in Yoga sagen wir: durch ihr Prana.</p>
<h3>Nahrungsmittel werden zu Lebensmitteln</h3>
<p>Daniela, die Ayurveda-Expertin bei meinem letzten Yoga-Retreat, legt Wert darauf, dass in der Nahrung möglichst viel Prana enthalten ist. Dieses Prana versuchen wir bei der Weiterverarbeitung der Produkte zu erhalten: wir kochen mit geringer Temperatur und nur so lange wie nötig, würzen mit frischen Kräutern. Die Portionen sind so dimensioniert, dass sie für 1 bis max. 2 Mahlzeiten reichen und nicht aufgewärmt oder eingefroren werden müssen. Die Produkte sind unverarbeitet oder minimal verarbeitet. Dadurch wird das Nahrungsmittel zum energiereichen und gesunden LEBENSmittel. </p>
<p><a href="https://dasvitalwerk.de/ganzheitliche-ernaehrung-was-ist-der-unterschied-zwischen-lebensmitteln-und-nahrungsmitteln/">Unterschied zwischen Lebensmitteln und Nahrungsmitteln: Ganzheitliche Ernährung &amp; Vollwertkost • Das VitalWerk</a></p>
<p>Bei jedem Verarbeitungsprozess verliert nämlich das Essen Nährwert, Vitamine und Mineralstoffe, sagt Daniela. Industriell verarbeitete Nahrungsmittel, Tiefkühlkost oder aufgewärmte Speisen haben keinen Nährwert mehr. </p>
<h3>Bio oder regional?</h3>
<p>Obst und Gemüse aus fernen Ländern, die roh geerntet werden und mittels Chemie am Transportweg reifen, gehören ebensowenig &#8211; abgesehen von ihrer negativen Ökobilanz &#8211; in die gesunde Küche.</p>
<p>Im Einkaufsführer für Pestizidbelastung 2024 werden die &#8222;schmutzigen 12&#8220; und die &#8222;saubern 15&#8220; Obst- und Gemüsesorten gelistet: <a href="https://schnelleinfachgesund.de/pestizide-dirty-dozen/">Dirty Dozen und Clean Fifteen-Pestizidbelastung 2024</a> Hier erfährt man, welche Früchte tendenziell weniger Pestizide enthalten und somit auch konventionell angebaut sicherer und günstiger konsumiert werden können (zum Beispiel weil sie eine besondere natürliche Widerstandsfähigkeit gegen Schädling oder eine dicke Schale haben).</p>
<h3>Die 4 Lebensphasen in verschiedenen Philosophien</h3>
<p>Im Luna-Yoga wird der Tag, das Monat, das Jahr, das Leben als Kreislauf analog zu den 4 Jahreszeiten erklärt &#8211; Wachstum, Reife, Ernte und Rückzug folgen aufeinander. Entsprechende Yoga-Übungen berücksichtigen diesen Zyklus.</p>
<p>Neben den 4 männlichen Archetypen spricht C. G. Jung von 4 weiblichen Archetypen und ordnet sie 4 Lebensphasen zu: Jungfrau &#8211; Mutter &#8211; Magierin &#8211; alte Weise.</p>
<p>Auch Yoga kennt 4 Lebensabschnitte, die Ashramas: die Lernperiode (Brahmacharya), die Berufs- und Familienphase (Grihastya), den Ruhestand (Vanaprastha) und den Rückzug bis zum Verlassen des Körpers (Sannyasa).</p>
<h3>Der Herbst im Lebenszyklus</h3>
<p>Meine Großmutter wurde 96 Jahre alt. Wenn ich also das Leben grob in 4 Phasen einteile, befinde ich mich gerade am Anfang meines Herbstes, wo ich ernte und mein erworbenes Wissen sowie Lebenserfahrungen weitergeben kann. Manche startet sogar ihre 2. Karriere, indem sie ihren Talenten folgt und einen neuen Beruf ergreift. Vielleicht wagt sie jetzt &#8211; mit einer gewissen finanziellen Basis &#8211; auch den Sprung in die Selbständigkeit oder geht einer weniger gut dotierten, aber stimmigen Herzenstätigkeit nach.</p>
<h3>Wie erlebst du deinen Herbst?</h3>
<p>Ist der Herbst für dich eine Übergangszeit oder eine für sich eigene Lebensphase? Ist es eine Vorbereitung auf den Winter? Wir werden langsamer, ruhiger und Veränderung ist erkennbar.</p>
<p>Ob wir diese Zeit als Erntezeit oder Beginn einer Verfallszeit betrachten, bleibt jedem selbst überlassen. Wir können die verlorene Jugend beklagen und uns wegen bevorstehender Schwächen sorgen. Aber schon der Volksmund sagt &#8222;nicht nach-jammern und füre-fürchten!&#8220;.</p>
<h3>Schulung der Wahrnehmung</h3>
<p>Auch wenn das Ziel vorgegeben ist, können wir bestimmen, auf welche Art und Weise wir dorthin gelangen: direkt oder auf Umwegen, mit Freude oder Frust, allein oder in Gesellschaft, langsam oder schnell, achtsam oder chaotisch. </p>
<p>Der Lebensrealitäten gibt es viele, wie uns die Tantrische Philosophie anhand der 36 Tattvas bewusst macht (siehe meine 2 vorigen Inspirationsletter). In welcher Lebenssituation befinde ich mich gerade? Welche Eigenschaft herrscht in mir vor? Ist eine Korrektur oder Verfeinerung nötig?</p>
<p>Nachdem wir in unseren aktuellen Yogaeinheiten die Qualitäten der untersten 10 Tattvas, die groben (Erde, Wasser, Feuer, Wind, Raum) und subtilen Elemente (Geruch, Geschmack, Erscheinungsform, Berührung, Klang) thematisiert haben, folgen in dem <a href="https://www.yogainspiration.at/#courses">nächsten 10-Wochenkurs</a> die 5 Handlungs- und 5 Sinnesorgane. Es sind die Instrumente unseres Körpers, mit deren Hilfe wir die physische Welt wahrnehmen und Sinneseindrücke verarbeiten. Lebensfragen zu diesen Tattvas könnten sein:</p>
<ul>
<li>Gedärme: Was liegt mir im Magen?</li>
<li>Genitalien: Wie reproduziere ich meine Eindrücke?</li>
<li>Füße: Wohin führt mich meine Intuition?</li>
<li>Hände: Zu welchen Hilfsmitteln greife ich in einer Krise?</li>
<li>Mund: Wie äußere ich meine Bedürfnisse?</li>
<li>Nase: Wen kann ich riechen und warum?</li>
<li>Zunge: Was schmeckt/gefällt mir?</li>
<li>Augen: Wer ist mir ein Vorbild hinsichtlich Altersweisheit?</li>
<li>Haut: Was berührt mich, wenn ich ans Altern denke?</li>
<li>Ohren: Was überhöre ich gerne?</li>
</ul>
<p>Bei Retreats oder <a href="https://www.yogainspiration.at/#workshops">Yogaferien</a> kann ich meine Wahrnehmung schärfen, weil ich auf mich zurückgeworfen bin und Impulse zum Reflektieren erhalte. Das hilft mir, positive Gefühle zu entwickeln, stärkt mich für die Zeit der Veränderung und lässt mich zuversichtlich auf meinem Lebensweg voranschreiten, in welcher Jahreszeit auch immer ich gerade lebe.</p>
<p>&nbsp;</p><!-- /wp:post-content --><p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/herbstzeit-erntezeit/">Herbstzeit = Erntezeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>In welcher Welt lebe ich? Was ist meine Realität?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 15:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 36 Prinzipien des Tantras beschreiben die Bewusstseinsebenen und helfen mir, mich zu orientieren. Wo stehe ich in dieser Welt? Warum denke und handle ich so? Das Yoga der modernen Zeit Wie im letzten Inspirationsletter geschrieben stammt das klassische Tantra aus der Zeit 600 n. Chr und fand seine Blüte um ca. 1200. Ausgehend von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/in-welcher-welt-lebe-ich-was-ist-meine-realitaet/">In welcher Welt lebe ich? Was ist meine Realität?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Die 36 Prinzipien des Tantras beschreiben die Bewusstseinsebenen und helfen mir, mich zu orientieren. Wo stehe ich in dieser Welt? Warum denke und handle ich so?</div>
<div><span id="more-8764"></span></div>
<h3>

</h3>
<h3>Das Yoga der modernen Zeit</h3>
<p>Wie im letzten Inspirationsletter geschrieben stammt das klassische Tantra aus der Zeit 600 n. Chr und fand seine Blüte um ca. 1200. Ausgehend von Kashmir verbreitete es sich nach Nepal, Bhutan und Bali.</p>
<p>Tantra sind einerseits alte Texte, als auch eine spirituelle Praxis sowie ein Instrument, um sich auszudehnen. Damit ist nicht das Neo-Tantra gemeint, das Anfang des 20. Jahrhundert als eigene Form mit dem Fokus auf Sexualität von Osho verbreitet wurde. Es ist eine Yoga-Praxis, die <strong>lebensbejahend und körperlich</strong> ist.</p>
<p>Wir praktizieren mit unserem Körper und Verstand. De Körper ist ein Spiegel unserer Emotionen, über den Körper öffnen wir uns, spüren Ängste, Ungeduld, Wut. Die Praxis dazu ist <strong>Anusara Yoga</strong>, wobei &#8211; neben den Asanas, Pranayama und Meditation &#8211; ein Herzthema die Verbindung zwischen tantrischer Lehre und dem Alltag herstellt.</p>
<p>Die <strong>Herzthemen</strong> speisen sich aus den verschiedenen Bewusstseinsebenen. Je nach Entwicklungsstand haben wir unterschiedliche Erfahrungen in der Welt gemacht, stehen auf unterschiedlichen Ebenen und leben in unterschiedlichen Realitäten.</p>
<h3><strong>Die 36 Prinzipien der Tantra-Realität</strong></h3>
<p>Diese Ebenen oder Prinzipien (Tattvas) sind wie ein Katalog der verschiedenen Bewusstseinsebenen. Sie sind ein Konstrukt, um uns bewusst zu machen, auf wie vielen verschiedenen Ebenen wir leben. Ähnlich der Bedürfnishierarchie von Maslow beginnt diese Kosmologie auf der materiellen/grobstofflichen Ebene und arbeitet sich hoch zu den feinstofflichen Elementen. Die 36 Prinzipien sind:</p>
<ul>
<li><strong>physische Tattvas</strong>: die 5 Elemente der Materie (Erde, Wasser, Feuer, Wind, Raum), die Handlungsorgane (Mund, Hände, Füße, Genitalien, Gedärme), die Sinnesorgane (Nase, Zunge, Augen, Haut, Ohren) und die entsprechenden subtilen Elemente (Geruch, Geschmack, Form, Berührung, Klang). </li>
<li><strong>mentale Ebene:</strong> Verarbeitung von Sinnes- und Mental-Eindrücken, Intellekt</li>
<li><strong>psychische Tattvas:</strong> Ausdehnung von Ort und Zeit sowie die Auflösung von Sehnsüchten, begrenztem Wissen und begrenzter Handlungsmacht</li>
</ul>
<p>Haben wir erkannt, dass diese o.e. Welten nur scheinbar real sind, durchbrechen wir den Schleier der Unwissenheit (<strong>Maya</strong>) und gelangen auf weitere Bewusstseinsebenen (Tantra fügt dem System von Patanjali also noch 11 Prinzipien hinzu):</p>
<ul>
<li>universelle Realität mit den <strong>absoluten Tattvas</strong>: absolutes Handeln, Wissen und Wollen führen zur Verbindung von der schöpferischen Kraft und dem höheren Bewusstsein und somit zur <strong>perfekten Einheit</strong>. Wir wissen nun, dass die Welt nicht aus Teilen bzw Gegensätzen besteht (dual), sondern das alles zusammengehört, sich beeinflusst und universell (non-dual) ist. Ein großer Kosmos &#8211; jedes Tun, jedes Wort, jeder Gedanke hat Auswirkungen, weil alles verbunden ist. </li>
</ul>
<p>In unseren kommenden <a href="https://www.yogainspiration.at/#courses">Yogakursen</a> werden wir uns mit den Tattvas beschäftigen und sie als roten Faden für unsere Asana-, Atem- und Meditationspraxis nützen.</p>
<h3>Wie sehe ich die Welt?</h3>
<p>Die Welt, wie wir sie mit den <strong>Sinnesorganen</strong> wahrnehmen, ist gefärbt/verändert/nicht real &#8211; sie ist nur eine <strong>individuelle Realität</strong>. Wenn ich meinen Reisepartner frage, was er auf unserer gemeinsamen Reise gesehen, gehört, gerochen, geschmeckt, erfühlt hat, wird er andere Eindrücke widergeben als ich. Es wird klar, warum jeder Mensch seine Sicht (seine Wahrheit) hat, was wiederum Verständnis für das Verhalten unserer Mitmenschen fördert und unseren Blick auf die Vielfalt und Großartigkeit des Universums weitet.</p>
<p>Hinter meiner relativen Realität verbirgt sich also etwas Größeres, eine <strong>absolute Realität</strong>, eine höhere Kraft. Wenn es mir (mit Hilfe von Yoga) gelingt, zu Zeit und Raum auf Distanz zu gehen, stellen sich Ehrfurcht, Staunen und Gelassenheit gegenüber den Kleinigkeiten des Alltags ein. Seelenfrieden und <strong>Glückseligkeit</strong> sind die Belohnung.</p>
<h3>Praxis mit den Tattvas</h3>
<p>Laut tantrischer Kosmologie <strong>gehört zum Leben alles</strong>: Gut und Böse, Erde &amp; Himmel, Sinne und Gedanken, Genuss und Reduktion, Freude &amp; Verzweiflung. Alle sind Teile unserer Realität. Wenn wir die Realität als großes Ganzes sehen fällt es uns leichter, friedlich zu leben. Am Gipfel der Erkenntnis verschmelzen die einzelnen Tattvas zum Herz von Shiva &amp; Shakti und wir sind im Einklang mit unserem Selbst.</p>
<h3>Wie komme ich zu dieser Ausgeglichenheit?</h3>
<p>Durch Innehalten und Innenschau auf das Selbst, diesen tiefsten innersten Kern in mir, der sich &#8211; im Gegensatz zu den äußeren Elementen &#8211; nie verändert:</p>
<ul>
<li>Am Morgen werde ich munter, bleibe aber mit geschlossenen Augen noch im Bett einen Moment liegen. Ich spüre in mich hinein. Dieses Selbst ist da, noch ganz rein, es ist noch nicht beeinflusst von irgendwelchen Gedanken zum kommenden Tag. Es schwebt noch <strong>zwischen Schlaf und Wachheit</strong> in seiner stillen Kraft und Freude. Es bleibt in mir verankert, wenn ich nun in die Welt hinaustrete.</li>
<li><strong>Bevor ich meine Yogapraxis</strong> auf der Matte beginne, gibt es auch dieses Innehalten und Hineinspüren. Was ist gerade in mir da? Gibt es irgendwo eine stille Kraft, die sich jetzt zeigt? Ein Ort des inneren Friedens, wo ich mir selbst ganz nahe bin? Von diesem Punkt aus gehe ich dann instinktiv in die Praxis.</li>
<li><strong>Im Alltag zwischen den Gedanken, zwischen den Aktionen</strong> mache ich eine Pause. Ich schaue hinein zu meiner Seele, die immer schon da war und mit mir sprechen möchte, mir versucht, den Weg zu weisen. Was ist hilfreich für mich? Sie weiß es! Meine Intuition darf mich nun zur nächsten Handlung / zum nächsten Wort führen.</li>
<li>Insbesondere, wenn ich gefordert bin, weil ich <strong>emotional getriggert</strong> werde, atme ich einmal tief aus und stoppe mich, werde wieder ruhiger. Dann erst agiere ich BEWUSST aus meinem tiefen inneren Frieden (statt sofort zu reagieren und andere zu verletzen oder mich selbst in eine Situation zu bringen, die mir danach leid tut).</li>
</ul>
<h3>Ein Kreislauf der Höhen und Tiefen</h3>
<p>Eine weitere Hilfe aus der tantrischen Praxis ist, sich bewusst zu machen, dass alles ein Kreislauf ist. Das System der 5 Handlungskräfte erklärt, dass</p>
<ul>
<li>alles zuerst geschaffen wird (<strong>Kreation</strong>),</li>
<li>dann eine Zeit lang existiert (<strong>Erhaltung</strong>),</li>
<li>um sich irgendwann aufzulösen (<strong>Auflösung</strong>),</li>
<li>dann ins Chaos fällt (<strong>Ratlosigkeit</strong>, Zweifel),</li>
<li>bevor wieder neue Ideen entstehen (<strong>Fülle</strong>), woraus wieder Neues geschaffen wird &#8230;</li>
</ul>
<p>Was heißt das für mich im <strong>Alltag</strong>? Bin ich traurig, in einem Tief, also völlig aufgelöst und planlos, kann ich mir sicher sein, dass daraus wieder Fülle, Kreativität, Schönheit, Glücksgefühl und Frieden entstehen.</p>
<p>Dieses Gesetz des Kreislaufs existiert im <strong>Mikrokosmos</strong> meiner Zellen oder meiner Atmung genauso wie im <strong>Makrokosmos</strong> des Weltgeschehens oder der universellen Schöpfung. </p>
<h3>Eine Sichtweise, die zu Frieden führt</h3>
<p>Wenn ich diese Sicht habe, brauche ich mir nicht mehr verklärt die Vergangenheit herbeiwünschen oder Sorgen um die Zukunft machen. Ich kann friedlich in diesem Augenblick verweilen und aus dieser Ruhe heraus handeln, denn ich weiß, dass alles ein Kreislauf ist. Das bedeutet nicht, dass ich schicksalsergeben dem Weltenlauf zusehe, sondern mich den Dingen gelassener zuwende und mit weniger Aufregung handle.</p>
<p>Die Welt um mich herum wird friedlicher, indem ich aus meinem <strong>Frieden</strong> heraus agiere. Vielleicht ist das die Antwort, wie wir aus dem aktuellen Weltenlauf wieder in geordnete Bahnen und ein liebevolles Miteinander kommen können.</p>
<p>&nbsp;</p><!-- /wp:post-content --><p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/in-welcher-welt-lebe-ich-was-ist-meine-realitaet/">In welcher Welt lebe ich? Was ist meine Realität?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Yogische Bedürfnis-Pyramide: Wünsche erkennen</title>
		<link>https://www.yogainspiration.at/die-yogische-beduerfnispyramide/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2025 21:04:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Bedürfnisse möchte ich durch meine Yogapraxis abdecken? Welchen Weg wähle ich, um zu wachsen? Bedürfnis-Hierarchie (-Pyramide) nach Maslow &#8222;Maslow gilt als der wichtigste Gründervater der humanistischen Psychologie, in der eine Psychologie seelischer Gesundheit angestrebt und die menschliche Selbstverwirklichung im Rahmen eines ganzheitlichen Konzepts untersucht wird, &#8230; . Durch seine vereinfachende Darstellung einer Bedürfnishierarchie erlangte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>Welche Bedürfnisse möchte ich durch meine Yogapraxis abdecken? Welchen Weg wähle ich, um zu wachsen?</div>
<div><span id="more-8750"></span></div>
<h3>

</h3>
<h3><strong>Bedürfnis-Hierarchie (-Pyramide) nach Maslow</strong></h3>
<p>&#8222;Maslow gilt als der wichtigste Gründervater der humanistischen Psychologie, in der eine Psychologie seelischer Gesundheit angestrebt und die menschliche Selbstverwirklichung im Rahmen eines ganzheitlichen Konzepts untersucht wird, &#8230; . Durch seine vereinfachende Darstellung einer Bedürfnishierarchie erlangte er weitreichende Bekanntheit. Die  klassischen 5 Ebenen sind:</p>
<ol>
<li><strong>Physiologische Bedürfnisse (Grundbedürfnisse)</strong>: Atmung, Wasser, Nahrung, Schlaf, Fortpflanzung und physiologische Homöostase</li>
<li><strong>Sicherheitsbedürfnisse:</strong> körperliche und seelische Sicherheit, materielle Grundsicherung, Arbeit, Wohnung, Familie, Gesundheit</li>
<li><strong>Soziale Bedürfnisse:</strong> Familie, Freundschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Zugehörigkeitsgefühl, Kommunikation, sozialer Austausch, Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung, Beziehung, Zuneigung, Liebe und sexuelle Intimität</li>
<li><strong>Individualbedürfnisse</strong>: Vertrauen, Wertschätzung, Selbstbestätigung, Erfolg, Freiheit und Unabhängigkeit</li>
<li><strong>Selbstverwirklichung</strong>: Talente, Potenziale und Kreativität entfalten, sich in seiner Persönlichkeit und seinen Fähigkeiten weiterentwickeln und sein Leben gestalten und ihm einen Sinn geben&#8220;</li>
</ol>
<p>(Quelle: Wikipedia)</p>
<p>Immer wenn eine Ebene befriedigt ist, taucht eine neue Reihe von Bedürfnissen auf &#8211; bis zur Selbstverwirklichung.</p>
<h3>Die Bedürfnis-Pyramide umgelegt auf Yoga</h3>
<p>Warum mache ich Yoga? Lege ich die maslowschen Bedürfnisebenen auf Yoga um, erkenne ich, welche Wünsche ich durch die Yoga-Praxis abdecken möchte.</p>
<ul>
<li>Grundbedürfnisse wie Atmung und Schlaf</li>
<li>Sicherheitsbedürfnisse wie körperliche und seelische Gesundheit</li>
<li>Soziale Bedürfnisse wie Gruppenzugehörigkeit</li>
<li>Individualbedürfnisse wie Selbstbestätigung oder Freiheit</li>
<li>Selbstverwirklichung wie Entfaltung und Sinngebung</li>
</ul>
<p>Ist Yoga für mich vorwiegend die Asana-Praxis wichtig, um Rückenproblemen vorzubeugen? Liebe ich die Entspannung am Abend, um gut schlafen zu können? Konzentriere ich mich auf beruhigende Atemübungen, um meinen stressigen Alltag auszugleichen? Lese ich in spirituellen Schriften, um Antworten auf meine Lebensfragen zu erhalten? Zieht es mich in die Yogastunde, weil ich dort lieben Menschen begegne und mich austauschen kann?</p>
<p>Der Yoga-Weise Patanjali hat die alten indischen Schriften in einer 8stufigen Yogapraxis zusammengefasst und bietet uns damit einen möglichen Wege zur Befriedigung unserer Bedürfnisse an.</p>
<h3>Ashtanga &#8211; Weg des Hatha Yogas nach Patanjali</h3>
<ol>
<li><strong>Yamas</strong> &#8211; Umgang mit der Umwelt (Gewaltfreiheit, Wahrhaftigkeit, Nicht-Stehlen, Achtsamkeit in Beziehungen, Unbestechlichkeit)</li>
<li><strong>Niyamas</strong> &#8211; Umgang mit mir selbst (Reinheit, Zufriedenheit, Disziplin, Selbststudium, Verehrung des Göttlichen)</li>
<li><strong>Asanas</strong> &#8211; Umgang mit dem Körper (Haltungen zwecks Kräftigung und Reinigung)</li>
<li><strong>Pranayama</strong> &#8211; Umgang mit der Atmung (zwecks Reinigung der Atem- und Energiekanäle)</li>
<li><strong>Pratyahara</strong> &#8211; Umgang mit den Sinnen (Rückzug aus der Außenwelt in die Innenwelt)</li>
<li><strong>Dharana</strong> &#8211; Umgang mit den Gedanken (willentliche Konzentration und Gedankenkontrolle)</li>
<li><strong>Dhyana</strong> &#8211; Meditation (ununterbrochenes, müheloses Hineinfallen in die Bewusstseinsstille)</li>
<li><strong>Samadhi</strong> &#8211; Erwachen (Glückseligkeit, Einswerden mit dem Höchsten)</li>
</ol>
<p>Finde ich in dieser Liste mein aktuelles Bedürfnis? Für meine Yogapraxis könnte ich also eines der o.e. Themen herannehmen und mich näher damit beschäftigen: zum Beispiel eine Meditationstechnik für mehr Erdung, die ich in der Yogastunde kennengelernt habe, eine Woche lang regelmäßig zur gleichen Tageszeit anwenden. Nach dieser Woche frage ich mich: Hat sich etwas verändert? Kann ich meinen Alltag besser bewältigen? Konnte ich mein Bedürfnis etwas stillen?</p>
<p>Patanjalis Methode ist der <strong>Rückzug</strong> aus der Welt mit dem Ziel der <strong>Gedankenstille</strong>, was für Menschen, die eine Familie zu versorgen haben und einen beruflichen Alltag haben, nur schwer möglich ist. Wir werden immer wieder auf die Welt zurückgeworfen und können nicht wie ein Asket in der Höhle leben.</p>
<h3>Klassisches Tantra &#8211; Philosophie hinter dem Anusara Yoga</h3>
<p>Daher entstand ca. 600 n. Chr. in Nordindien ein neuer Weg für sogenannte &#8222;<strong>householder</strong>&#8222;: Kashmir Shaivismus oder Shaiva Tantra (das nichts mit dem auf Sexualität fokussierten Neo-Tantra zu tun hat!). Diese Philosophie ist die Verbindung zum Anusara Yoga, das ich in den letzten Jahren praktiziere und unterrichte.</p>
<p>Kurz zusammengefasst besagt diese Philosophie, dass uns das <strong>Leben</strong> Möglichkeiten für unsere Persönlichkeitsentwicklung bietet. Unterstützen können wir das durch gewisse Techniken der Meditation und Konzentration, Übungen für den Energiekörper sowie Singen von Mantren. Somit gehen wir unseren Lebensweg leichter und <strong>freudvoller</strong>. Mit unseren Sinnen <strong>genießen</strong> wir und feiern die Schönheit des Lebens. Jede Erfahrung ist wertvoll. Wir müssen nicht in den Rückzug gehen, um zu wachsen, sondern können uns als &#8222;Alltagsmenschen&#8220; dem Erwachen annähern.</p>
<h3>Lebensfreude und Schönheit</h3>
<p>Manchmal spüre ich eine tiefe Sehnsucht, irgendetwas fehlt in meinem Leben. Sobald ich in Yoga, insbesondere in die Schriften eintauche, habe ich eine Ahnung, wohin es gehen könnte. Das Bewusstsein für meinen Wunsch führt mich aber auch zurück an die Quelle, zur Ursache für mein Bedürfnis. Über das Verstehen meiner ureigensten Sehnsüchte gelange ich zu neuen Erkenntnissen, die im Umgang mit mir selbst und den anderen helfen. Die Fülle ist immer da, nur nehme ich sie nicht immer wahr.</p>
<p>Wie könntest Du mehr Lebensfreude und Schönheit in deinen Alltag bringen? Das Leben schenkt uns so viel, doch manchmal sehen wir nur den Mangel, weil wir Vergleiche mit der Vergangenheit anstellen und Sorgen um die Zukunft haben. Dankbarkeit für das, was JETZT ist, wäre eine Methode. Eine weitere Möglichkeit ist, bewusst die Natur zu erwandern, wie bei unseren <a href="https://www.yogainspiration.at/wanderungenalssatsang/">Satsang-Wanderungen</a> in der Gruppe.</p>
<p>Wie die Bewußtseinsebenen in der Tantra-Philosophie aussehen und welche Praxisschritte uns helfen, wird der Inhalt des nächsten Inspirationsletters und auch der rote Faden durch die nächsten <a href="https://www.yogainspiration.at/#courses">10-Wochenkurse ab 3. September</a> sein.</p><!-- /wp:post-content --><p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/die-yogische-beduerfnispyramide/">Die Yogische Bedürfnis-Pyramide: Wünsche erkennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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		<title>Widerstände mit Weichheit auflösen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2025 14:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie kann man inneren und äußeren Widerständen begegnen? Durch mehr Übung und Disziplin oder Herzöffnung und Weichheit? Probier es aus! Widerstand baut sich auf Immer wieder verspüre ich in meinem Leben Unbehagen, wenn ich den Lauf der Welt betrachte. Am liebsten möchte ich gewisse Personen rütteln, damit sie wieder zu Verstand kommen. Warum denken andere [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>Wie kann man inneren und äußeren Widerständen begegnen? Durch mehr Übung und Disziplin oder Herzöffnung und Weichheit? Probier es aus!</div>
<div><span id="more-8695"></span></div>
<h3>

</h3>
<h3>Widerstand baut sich auf</h3>
<p>Immer wieder verspüre ich in meinem Leben Unbehagen, wenn ich den Lauf der Welt betrachte. Am liebsten möchte ich gewisse Personen rütteln, damit sie wieder zu Verstand kommen. Warum denken andere nicht so wie ich und erkennen nicht, was sich gerade abspielt? Sind wir einander gleichgültig geworden? Zu faul, um Veränderungen anzugehen, aber noch rege genug für oberflächliche Vergnügungen? Dauernd unterwegs, geistig zerstreut und ruhelos durch Ablenkungen ist unser gegenwärtiges Leben. Das führt zu Krankheit und Erschöpfung. Zweifel an einem guten zukünftigen Leben kommen hoch.</p>
<h3>Ein großes Wunschbild</h3>
<p>Ich hätte so gerne eine heile Welt, in der jeder den anderen leben lässt, wie er ist, in der alle Menschenrechte geachtet werden, in der es allen gut geht und wir achtsam miteinander umgehen, fokussiert auf Projekte, die unsere Gesellschaft und unseren Planet nähren.</p>
<h3>Die Hindernisse</h3>
<p>Der indische Weise Patanjali sagt, &#8222;die Hindernisse für die Verwirklichung sind</p>
<ul>
<li>Krankheit</li>
<li>geistige Trägheit</li>
<li>Zweifel</li>
<li>Gleichgültigkeit</li>
<li>Faulheit</li>
<li>Verlangen nach Vergnügungen</li>
<li>Täuschungen</li>
<li>Unfähigkeit zur Konzentration</li>
<li>Ruhelosigkeit des Geistes durch Ablenkung.&#8220;</li>
</ul>
<p>Bei jedem einzelnen oben erwähnten Hindernis muss ich mich auch selbst bei der Nase nehmen. Doch ist es die Lösung, ständig zu optimieren, laufend gegen Mühlen anzukämpfen? Wie lassen sich diese 9 Hindernisse beseitigen?</p>
<h3>Weichheit als Lösung?</h3>
<p>So wie eine Blume einfach nur da ist und das Auge erfreut, könnte es auch mir gelingen, einfach nur dazu sein und mich und die anderen mit meiner Gegenwart zu erfreuen? Vielleicht gehört gar nicht so viel dazu? Statt immer wieder Widerstände aufzubauen, könnten wir versuchen, aus der Verhärtung des Herzens in die Weichheit zu kommen. Wäre es möglich, den Menschen hinter seiner Handlung zu entdecken, ihn anzusprechen und näher kennenzulernen? Dadurch würde sich wie von selbst der äußere und innere Kampf auflösen, aus konfliktreichen Beziehungen würden Freundschaften entstehen!</p>
<h3>Überrascht vom Gegenüber</h3>
<p>Wie oft hatte ich auf den ersten Blick gleich eine Meinung von meinem Gegenüber, die sich rasch ins Gegenteil gekehrt hat: Ein Mann mit Migrationshintergrund steht auf und überlässt mir seinen Platz. Eine Jugendliche hört laut Musik und entschuldigt sich sofort, als ich sie bitte, leiser zu drehen. Eine schmutzig gekleidete Person lächelt mich herzlich an &#8211; einfach so. In Beziehung mit anderen zu treten, verändert die Haltung und es entsteht eine Herzensweichheit.</p>
<h3>Sommerklang und Sommerlicht</h3>
<p>Gerade jetzt im Sommer ist das Leben leichter. Wir bekommen so viel Sonnenlicht geschenkt. Die Menschen sind fröhlicher. Wir genießen gemeinsam die Natur beim Schwimmen, Wandern, Radfahren, Grillen, gehen auf ein Eis. Der Klang des Sommers mit Wasserplätschern, Vogelgezwitscher, Kuhglocken auf der Alm, Lachen und auch Gewitterdonner gehören zu meinen ersten phonetischen Kindheitserinnerungen und versetzen mich sofort in heitere Stimmung, wenn ich sie als Erwachsene wieder höre.</p>
<p><a href="https://www.yogainspiration.at/wanderungenalssatsang/">Yoga-Wandergruppe</a> &#8211; lass dich in den Verteiler setzen!</p>
<h3>Yogapraxis für ein weiches Herz</h3>
<p>Es gibt unzählige Übungen für die Herzöffnung. Ich möchte Dir hier nur ein paar wenige vorstellen, die du wunderbar in wenigen Minuten &#8211; am besten am Morgen &#8211; als Sommerpraxis anwenden kannst:</p>
<ol>
<li><strong>Atemmeditation</strong> für das energetische Herz, das direkt unter deinem Brustbein liegt: Atme zum Herzen ein, atme über dein Herz nach vorne aus und wiederhole das so oft und wo immer du möchtest. Im Stehen, Liegen, Sitzen &#8211;  auf deiner Yogamatte oder zwischendurch im Alltag.</li>
<li><strong>Rückbeuge</strong> im Stehen: hüftbreiter Stand &#8211; beuge die Knie etwas &#8211; lege deine Hände aufs Gesäß, Ellbögen gebeugt &#8211; roll die Schultern zu den Ohren, nach hinten und unten &#8211; zieh das Steißbein nach unten für einen langen unteren Rücken ohne Hohlkreuz &#8211; zieh die Schulterblätter zusammen, sie stützen dein Herz &#8211; hebe das Brustbein und lass dein Herz nach oben weit werden. Atme tief in das Herz ein und nach oben aus. Halte die Position für einige Atemzüge. Dann ziehe den Bauch fest nach innen und richte dich wieder auf.</li>
<li><strong>Vorbeuge</strong> im Stehen: hüftbreiter Stand &#8211; lege die Hände auf eine Sesselfläche vor dir oder auf die Oberschenkel oder auf 2 Blöcke am Boden &#8211; senke den Oberkörper bis die Hüfte einen 90-Grad-Winkel bildet. Mit der Einatmung streckst du die Beine und deine Wirbelsäule. Dann ziehst du dein Herz nach vor und die Schultern zurück, Blick nach vor &#8211; mit der Ausatmung beugst du die Beine und gehst mit dem Oberkörper tiefer Richtung Boden in die Vorbeuge. In dieser Vorbeuge atmest du einige Male tief aus (und ein), alles Schwere fließt nach unten, dein Herz wird leicht. Dann richtest du dich mit gebeugten Knien und rundem Rücken wieder auf.</li>
<li><strong>Drehung</strong> im Brustwirbelbereich: Du sitzt am Boden oder Sessel. Lege die Hände von der Seite an deine Hüfte &#8211; fixiere die Hüfte, sodass sie sich in der Folge nicht mitbewegt. Konzentriere dich auf dein Herz. Atme in das Herz ein und strecke deine Wirbelsäule &#8211; atme aus und drehe das Herz ein paar Zentimeter nach rechts &#8211; atme ein und drehe dein Herz nach vorne &#8211; atme aus und drehe das Herz nach links. Wiederhole das, sooft du möchtest. Achte darauf, nur im Brustwirbelbereich zu drehen, während die Hüfte nach vorne schaut. Wenn du wieder nach vorne schaust, beendest du die Übung und senkst die Arme.</li>
<li><strong>Atemmeditation</strong>: schließe mit der oben beschriebenen Atemmeditation ab. Gehe in die Stille. Wie fühlt sich Dein Herz jetzt an?</li>
</ol>
<p>Der Sommer ist die beste Zeit, mit anderen in Kontakt zu treten &#8211; mit einem weichen Herzen, mit ehrlichem Interesse und kindlicher Neugierde. Wenn wir unserem Herzen folgen, lösen sich Widerstände wie von selbst auf.</p>
<p>Ich wünsche dir einen wunderbaren Sommer und freue mich auf die <a href="https://www.yogainspiration.at/#courses">Herbst-Yogazeit</a> mit dir ab dem 3. September!</p><!-- /wp:post-content --><p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/widerstaende-mit-weichheit-aufloesen/">Widerstände mit Weichheit auflösen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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		<title>Stopp &#8211; hier geht&#8217;s nicht weiter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 15:03:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Flow ist dahin. Wer oder was hilft, wenn ich vor einer Wand stehe oder nicht den Weg gehen darf, den ich möchte? Es läuft gerade so gut &#8230; Das Leben läuft gerade so angenehm, in ruhigen Bahnen, alles geordnet, jeder spielt mit, es flutscht so dahin. Die nahe und ferne Zukunft ist so schön [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/stopp-hier-gehts-nicht-weiter/">Stopp &#8211; hier geht&#8217;s nicht weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>Der Flow ist dahin. Wer oder was hilft, wenn ich vor einer Wand stehe oder nicht den Weg gehen darf, den ich möchte?</div>
<div><span id="more-8629"></span></div>
<h3>

</h3>
<h3>Es läuft gerade so gut &#8230;</h3>
<p>Das Leben läuft gerade so angenehm, in ruhigen Bahnen, alles geordnet, jeder spielt mit, es flutscht so dahin. Die nahe und ferne Zukunft ist so schön geplant: der Urlaub, das ruhige Wochenende, der Geburtstag, das Projekt in der Arbeit, die Zeit mit den Kindern, das Treffen mit den Oldies, friedliche Gemeinschaft mit dem Partner usw.</p>
<h3>&#8230; und dann ist alles anders</h3>
<p>Aber plötzlich macht uns irgendjemand (?) einen Strich durch die Rechnung. Oder schlagartig ändert eine Erkrankung, ein Schicksalsschlag alles. Unser Leben nimmt plötzlich eine andere Wendung &#8211; STOPP &#8211; und hindert uns, auf der Geraden weiter zu surfen. Der Flow ist vorbei.</p>
<h3>Was nun?</h3>
<p>Welche <strong>Emotion</strong> kommt hoch? Wut, Starre, Angst, Fassungslosigkeit?</p>
<p>Im ersten Moment fällt es uns schwer, neutral &#8211; geschweige denn positiv &#8211; zu reagieren. Könnten wir die negative Energie <strong>transformieren</strong> in zB Tatkraft, Mut, Neugierde? Puh! Mir fällt das sehr schwer. Aber ein erster Lösungsansatz könnte sein: nichts tun und nur einmal durchatmen.</p>
<p>Haben wir <strong>Werkzeuge</strong>, die uns helfen können? Fähigkeiten, Kenntnisse, mentales Training wie Perspektivenwechsel. Könnte die uns auferzwungene Situation sogar eine Hilfe sein? Eine beschützende Umarmung, die &#8222;Vorsicht!&#8220; ruft?</p>
<h3>Unterstützung von außen</h3>
<p>Welche <strong>Person</strong> kann uns helfen, hier Klarheit zu gewinnen? Jemand aus der Familie, dem Freundeskreis, der Kollegenschaft, aus einer Institution oder eine Lebensmeisterin?</p>
<p>In meinem spirituellen Wörterbuch Sanskrit-Deutsch (das ich am Pfarr-Bücher-Flohmarkt gefunden habe!!!) steht zum Wort <strong>Guru</strong>:</p>
<p><em>guru adj und m (dt. Guru)</em><br /><em>&#8211; schwer, von Gewicht, gewichtig, groß</em><br /><em>&#8211; ein Lehrer geistiger Disziplinen auf dem Weg zur Selbsterkenntnis, insbesondere der spirituelle Meister</em><br /><em>&#8211; spirituell bedeutet die Silbe &#8222;gu&#8220; Dunkelheit oder Unwissenheit, die Silbe &#8222;ru&#8220; für Entfernung, Vernichtung derselben</em></p>
<p><em>Die Tradition unterscheidet 4 Guru-Stufen:</em></p>
<ol>
<li><em>die <strong>Eltern</strong>, durch die der Mensch diesen Körper erhält und die ihn in das Leben und seine Probleme einführen</em></li>
<li><em>die <strong>Lehrer</strong> der Schule und Universität, die Handwerksmeister und alle, welche mit der Ausbildung befasst sind</em></li>
<li><em>der <strong>spirituelle Meister</strong>, der den Sinn und Zweck des Lebens erklärt, der den Weg zur Selbstfindung kennt und ihn unter Hinweis auf die Gefahren und Hindernisse, die auftreten könnten, zeigt.</em></li>
<li><em>der <strong>kosmische Guru</strong> oder Avatar (die Hindus betrachten Moses, Abraham, Jesus, Mohamed, Krishna, Buddha als Avatar), zu dem der spirituelle Meister hinführt und der als göttliche Inkarnation vollkommen ist.</em></li>
</ol>
<h3>Das Unfassbare fassbar machen &#8230;</h3>
<p>Der Mensch hat es weit gebracht und kann dank seiner Gehirnleistung und Kreativität enorm viel: herstellen, erfinden, planen, reflektieren, &#8230; Die Schöpfung (und somit auch das Leben) erinnern uns jedoch immer wieder an unsere menschliche <strong>Begrenztheit</strong>. Dann weist uns die Natur in unsere Schranken zurück und zeigt uns die <strong>Weite</strong> der vielen &#8222;anderen&#8220; Möglichkeiten. Aus der Fixierung auf das Eine entwickelt sich ein Blick auf das Viele, der uns manchmal geschenkt wird, ohne dass wir es uns gewünscht haben.</p>
<p>Hier darf ich meine Anusara-Yogalehrende Vilas und Lalla zitieren: &#8222;Es gibt Momente&#8220; wie der Anblick eines Regebogens oder eines Rehs im Wald &#8222;, die in ihrer Dauer kurz, aber in ihrer Wirkung anhaltend und tief <strong>beglückend</strong> sind.&#8220; Achtsamkeitspraxis wie Yoga lässt uns erkennen, dass solche Momente festgehalten werden können, wenn wir im Herzen offen und im Geist  aufmerksam sind.</p>
<p>Im Alltag sind wir aber oft gestresst und somit eng im Herzen, unaufmerksam, hektisch, voller Sorgen. Einmal die Augen zu schließen und sich ein ruhig atmendes Baby in seinem friedlichen Schlaf oder eine schnurrende Katze, die sich wohlig streckt, vorzustellen, beruhigt das angespannte Nervensystem.</p>
<h3>&#8230; im Yoga</h3>
<p>Und so ergeht es uns dann auch auf der Yogamatte: Wir sind  präsent, atmen, erfahren, wie Yoga auf der körperlichen, mentalen, emotionalen, energetischen und spirituellen Ebene wirkt. Wir erleben <strong>Unfassbares </strong>während der Praxis, verinnerlichen es durch Wiederholung, um es für den <strong>Alltag fassbar</strong> zu machen. Somit können wir es  abrufen, wenn der Flow plötzlich wieder einmal gestoppt wird.</p>
<h3><strong>Apropos planen</strong></h3>
<p>Die <a href="https://www.yogainspiration.at/#workshops">Yogaferien</a> 2026 sind geplant! Ist doch schön &#8211; wir können uns darauf freuen. Aber wer weiß, was alles noch dazwischen kommt oder wer von uns dann doch andere Pfade nimmt.</p><!-- /wp:post-content --><p>Der Beitrag <a href="https://www.yogainspiration.at/stopp-hier-gehts-nicht-weiter/">Stopp &#8211; hier geht&#8217;s nicht weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.yogainspiration.at">YogaInspiration</a>.</p>
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