Was ist fremd? Was ist heimisch? Für jeden von uns bedeutet das etwas anderes und oft verschwimmen die Grenzen. In der Auseinandersetzung mit fremden Kulturen, Religionen und Traditionen finden wir unsere Wurzeln. Die indischen Götter oder die keltischen Rituale in den Rauhnächten konfrontieren uns mit unserer Vergangenheit und Gegenwart.


Die indische Götterwelt

In unseren aktuellen online-Yogastunden tauchen wir in die Götterwelt der indischen Kultur ein. Ähnlich den griechischen Göttern oder den christlichen Heiligen stehen die indischen Gottheiten für bestimmte Eigenschaften. Im Grunde aber sind sie nur die verschiedenen Qualitäten des einen Göttlichen.

Shiva

Der Zeus im indischen Olymp ist die wichtigste männliche Gottheit Indiens („der Glück Verheißende“), symbolisiert die Kraft der Transformation (von der Zerstörung zum Neubeginn) und des höheren statischen Bewußtseins.

Shakti

steht für die weibliche Kraft, die universelle Mutter, die dynamische Energie, die alles in Bewegung setzt.

Vishnu

Er ist der Erhalter des Universums, also der Beschützer der Welt, in unseren Tagen wäre er wohl ein Umwelt- und Klimaaktivist. Er will die kosmische Ordnung und das Gleichgewicht bewahren. Darum inkarniert er auch ab und zu und kommt auf die Welt, um die Bewahrung der Schöpfung einzufordern.

Krishna

Eine dieser Inkarnationen war Krishna. Seine Lausbubengeschichten sind berühmt und er war auch ein richtiger Frauenverehrer ;_) Durch sein Flötenspiel gewann er das Herz aller und steht für die Lebensfreude.

Saraswati

Dies bringt mich zu Saraswati, die Göttin der Künste und der Musik, der Weisheit und des Lernens.

Laksmi

gibt in ihrer Güte ihren Kinder alles, was sie brauchen – materiell und spirituell. Wer sie verehrt wird Glück, Schönheit und Reichtum erfahren.

Kali

ist die dunkle Göttin der Zerstörung. Sie vernichtet die Teufelchen in uns, wie Angst, Zorn, Gier und hilft uns, ins Licht zu kommen.

Die Rauhnächte

Das sind die Tage vom 25. Dezember bis 5. Jänner. Seit der Keltenzeit wird der Wechsel vom alten zum neuen Jahr besonders zelebriert. Diese Zeit ist für mich eine Zeit des Rückzugs, wo ich einerseits in den Tagen vor dem Jahreswechsel auf das alte Jahr zurückblicke und mich andererseits in den Tagen nach dem Jahreswechsel auf das neue Jahr vorbereite. In den letzten Jahren habe ich diese alte Tradition immer mit Freude gelebt und erlebt. Vielleicht möchtest Du dieses alte Ritual mit mir Tag für Tag begehen?

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